Projekt und Projektaktivitäten
Das Projekt Löwenberg liegt zwischen Berlin und Hamburg und umfasst eine Fläche von rund 247 Hektar.
Ziel ist der schrittweise Umbau kieferndominierter Altersklassenwälder in strukturreiche, klimaresiliente Mischbestände. Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels werden die bestehenden Kiefernreinbestände durch gezielte Auflichtung, natürliche Verjüngung und die Einbringung standortgerechter Baumarten weiterentwickelt.
Unter dem Schutz eines lichten Kiefernschirms entstehen neue, mehrschichtige Waldbestände mit erhöhter ökologischer Stabilität. Eingesetzte Baumarten sind unter anderem Eiche, Lärche, Küstentanne, Roteiche, Sandbirke, Kastanie, Stieleiche und Linde.
Der Ansatz fördert die strukturelle Vielfalt, erhöht die Anpassungsfähigkeit an zukünftige Klimabedingungen und ermöglicht zugleich eine nachhaltige forstliche Nutzung über die gesamte Projektlaufzeit.
Die Projektaktivitäten
Eindrücke aus dem Projekt





Warum wir Waldumbau brauchen
Waldbrände
Wind spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Waldbränden. In reihenbepflanzten Monokulturen kann der Wind das Feuer leicht durch den Bestand drücken, was zu einer schnelleren Verbreitung von Waldbränden führt.
Stürme
Waldflächen, auf denen viele hohe und dünne Bäume stehen, sind anfälliger für Sturmschäden (sog. Windwurf). Sind zusätzlich die meisten Bäume in einem Waldstück gleich hoch, können Stürme zum Ausfall ganzer Waldstücke führen.


Impact des Projekts
Baumarten zu Beginn des Projektzeitraums
Anzahl Hauptbaumarten
Biodiversitätsindex
Unterstützung der UN SDGs






Projekt Updates
1.1.2026
Projektstart
Start der Projektaktivitäten auf den Flächen des Projekts Löwenberg.

5.2.2026
Flächenbesuch durch den Auditor
Der Vor-Ort-Termin auf der Projektfläche erfolgte im Rahmen des Zertifizierungsprozesses zum Projektstart. Dabei wurden mehrere Bestände begangen, um die waldbauliche Ausgangssituation sowie die standörtlichen Bedingungen im Projektgebiet zu erfassen.

19.2.2026
Erfolgreiche Zertifizierung
Nach einem Flächenbesuch im Februar 2026 wurde das Projekt auf Grundlage des Project Design Documents (PDD) durch die TÜV Nord Cert auditiert. Im Anschluss erfolgten die Validierung und Zertifizierung gemäß den geltenden Anforderungen; die entsprechenden Credits wurden ausgestellt und sind ab sofort verfügbar.
