Projekt und Projektaktivitäten
Im Klimaschutzprojekt Erlenhof werden auf rund 200 Hektar nadelholzdominierte Bestände, überwiegend Douglasie, Kiefer und Fichte, in klima- und standortangepasste Mischwälder umgebaut. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung der Naturverjüngung und der Einbringung standortgerechter Laubbaumarten, um die ökologische Stabilität und Artenvielfalt zu erhöhen.
Ein zentrales Problem stellt die Verbuschung dar, die durch gezielte Pflegemaßnahmen eingedämmt wird. Gleichzeitig werden die Bedingungen so gestaltet, dass eine erfolgreiche Verjüngung der Mischbaumarten möglich ist.
Durch diese Maßnahmen werden in den kommenden 30 Jahren rund 24.000 Tonnen CO₂ gebunden und Emissionen vermieden. Das leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur langfristigen Stabilisierung der Waldfunktion.
Die Projektaktivitäten
Eindrücke aus dem Projekt





Warum wir Waldumbau brauchen
Stürme
Waldflächen, auf denen viele hohe und dünne Bäume stehen, sind anfälliger für Sturmschäden (sog. Windwurf). Sind zusätzlich die meisten Bäume in einem Waldstück gleich hoch, können Stürme zum Ausfall ganzer Waldstücke führen.
Käferbefall
Lang anhaltende Trockenheit schwächt Bäume, welche sich dann nicht mehr ausreichend gegen Borkenkäfer und andere Schädlinge schützen können. Da die Bäume nahe zusammen stehen, kann sich ein Käferbefall leicht auf den ganzen Wald ausbreiten und diesen großflächig zerstören.


Impact des Projekts
Baumarten zu Beginn des Projektzeitraums
Biodiversitätsindex
Unterstützung der UN SDGs






Projekt Updates
15.10.2025
Flächenbesuch durch den Auditor
Der Besuch auf der Projektfläche ist Teil des Zertifizierungsprozesses zu Beginn des Klimaschutzprojektes. Mehrere Bestände wurden stichprobenartig geprüft, um den Ausgangszustand der Flächen zu erfassen.

1.10.2025
Projektstart
Im Oktober 2025 wurde der Umbau der Flächen eingeleitet. Die geplanten Maßnahmen werden im Laufe der nächsten 30 Jahren umgesetzt.
8.1.2026
Erfolgreiche Zertifizierung
Nach einem Flächenbesuch im Oktober 2025 wurde das Projekt erfolgreich von TÜV Nord Cert nach dem Waldklimastandard (WKS) auditiert und zertifiziert.